Die Kaschubei - umgeben von Freunden im Kreise der Natur.

In Polen finden wir viele schöne, wichtige, eigenartige Plätze. Sie sind ein Magnet für Touristen, eine Arena heftiger Ereignisse, literarische Helden und eine Inspiration für viele Maler. Aber nur wenige dieser Plätze kann man als magisch beschreiben, und diese ist in Pommern gelegene, Kaschubei. Die Magie dieser Region finden wir in der Schönheit der einzigartigen Landschaften, umhüllt von Geheimnissen dieses Landes und seiner Besonderheiten. Es gibt nur wenige Orte, wo die Vergangenheit und die Zukunft so unglaublich miteinander verflochten ist, wie in der Kaschubei. Die schöne Kultur, eine eigene Sprache, reichhaltige Traditionen und eine große Liebe zur Natur haben es ermöglicht, die Werte zu bewahren und zusammen mit der heutigen modernen Welt eine einzigartige Landschaft zu kreieren. Sie ist voller Wärme, unergründlicher Geheimnisse, Stille und Gemütlichkeit.
Die Kaschuben, offene und gastfreundliche Menschen, seiner Wurzeln bewusst, führen das Leben in einer Heimat, die mit außergewöhnlichen Erholungsmöglichkeiten überrascht. In dem zentralen und südlichen Teil der Kaschubei befinden sich hunderte von großen Seen, wie Raduńskie, Wdzydze oder Charzykowskie und recht winzige Seen, die in außergewöhnlichen Wäldern versteckt sind und meistens zu den Naturschutzgebieten wie z.B. das Siedem jezior Chośnickich gehören. Ein großer Teil von ihnen sind Lobelienseen, die es allein in der Region Bytów über 50 gibt. Die Flüsse in der Gegend des kaschubischen Ringes erinnern an Gebirgsbäche. Es ist also nicht verwunderlich, dass dieser Teil der Seenplatte die kaschubische Schweiz genannt wird. In der Gegend von Kartuzy und Kościerzyna erstrecken sich die malerischen Szymbarski-Hügeln, mit seinem höchsten Berg „Wieżyca auch "kaschubische Olymp" genannt, der gleichzeitig die höchste Erhebung des mitteleuropäischen Tieflandes ist. Die Binnenseen entstanden hauptsächlich nach der letzten Eiszeit. Einen Besuch wert ist der sogenannte Raduński-Kreis - ein wahres Paradies für Wassersportliebhaber - der aus 11 miteinander verbundenen Seen besteht. Der nördliche Teil des Gebietes, einschließlich des Bezirkes Lębork, ist eine erstaunliche Kombination der sogenannten Seen-Kaschubei mit der Meer-Kaschubei. Die Stadt Łeba, eine Art "Tor" zur Ostsee, erfreut sich seit vielen Jahren der besonderen Beliebtheit bei den Touristen, die in der atemberaubenden Landschaft entspannen, Energie tanken und die Kondition verbessern möchten, während Sie die Attraktionen genießen, die diese Stadt anzubieten hat. Die großartigen Sanddünen, der Slowinski-Nationalpark, von der UNESCO zum Biosphären-Reservat erklärt, zahlreiche Denkmäler, das vielfältige Repertoire an kulturellen und sportlichen Veranstaltungen mit einer internationalen Reichweite, sind die Visitenkarte des Landkreises Lębork. In der Bezirkshauptstadt Lębork - sehenswert die schöne Altstadt. Der Bezirk Kartuzy umfasst die sogenannte Kaschubische Schweiz. In Kartuzy sehenswert ist die Stiftskirche (mit Dach-förmigen Sarg) aus dem vierzehnten Jahrhundert, das Kaschubische Museum, in Sierakowice der päpstliche  Altar und in Żukowo das ehemalige Kloster-Komplex. Die Kaschubische Schweiz ist der schönste Teil der kaschubischen Seenplatte und eigentlich auch der ganze Region. Liebhaber dieser Region behaupten zu Recht, dass keiner richtig die Kaschubei kennt, wenn er den Kartuzy-Kreis nicht kennt, - die kaschubische Perle! Im Süden der Kaschubei, in der Nähe von der Stadt Chojnice, liegt der Nationalpark „Bory Tucholskie“. Überall wo man hinkommt, stößt man auf seltene Flora und Fauna, alte Baumbestände und Forstreviere. Das ist der Grund dafür, dass die kaschubischen Lieder, bei jeder Gelegenheit gesungen, so viele Worte über das Meer, die Seen und Wälder beinhalten.
In der Nähe von Kościerzyna, am Binnensee Wdzydze, auch "das kaschubische Meer" genannt, befindet sich das Dorf Wdzydze Kiszewskie. Im südlichen Teil des malerischen Dorfes befindet sich das älteste polnische Freilichtmuseum das Kaschubische Ethnografische Theodora und Isidor Gulgowski Freilichtmuseum , wo man kaschubische Hütten aus dem XVII-XIX Jahrhundert, zum Kleinadel gehörende Höfe, Landhäuser, Mühlen und Holzkirche św. Barbary besichtigen kann, die aus dem Dorf Swornegacie versetzt worden ist. Nicht weit von hier ist die Stadt Wiel mit dem außergewöhnlichen Kalvarienberg „Kalwaria Wielewska“. In den kleinen Kapellen finden wir aus Holz geschnitzte Heiligenstatuen - die Werke der volkstümlicher Bildhauer. Hier werden jährlich Feste kaschubischer Geschichtenerzähler, die die Gäste stundenlang mit rührenden und amüsanten Geschichten verzaubern, veranstaltet. Sehenswert ist die Stadt Bytów mit seiner prächtigen mittelalterlichen Burg, die das westkaschubische Museum mit der volkskunstlicher Skulpturensammlung und ein stilvolles Restaurant beinhaltet. Auf dem Schloss werden beeindruckende Ritterturniere organisiert. Mehrere hunderte Denkmäler in dem Bytów-Kreises, inmitten der schönen Landschaft und der Atmosphäre sehr lebendiger kaschubischer Kultur, ermöglichen uns die sehr reiche Geschichte dieses Ortes kennenzulernen, mit Spuren der Anwesenheit der Vorfahren dieses Landes, sichtbar um den See Bobięcińskiego, Trzebiatkowej, Grabowie oder Piasznie. Die Stadt Chojnice war im Mittelalter die Burg der Herzöge von Pommern, in dem XVI-XVII    Jahrhundert das berühmte Zentrum des Luthertums. Bis zum heutigen Tag in Fragmente der Festungsmauern aus dem XIV Jahrhundert, die gotische Basilika pw. Ścięcia Jana Chrzciciela und die ehemalige Jesuitenkirche pw. Zwiastowania NMP erhalten.
Man könnte ohne Ende noch andere dieser malerischen und ungewöhnlichen Orten in der Kaschubei aufzählen. Hier finden wir noch Dörfer wo der Sonnenauf- und Untergang den Rhythmus des Lebens bestimmt, und dank der Gastfreundlichkeit der Gastgeber wir uns wie zu Hause fühlen. Für Gäste haben sie immer Schnupftabak zur Hand, die sie aus schönen, handgefertigten Schnupftabakdosen einnehmen. Die Kaschuben haben ihre eigene Sprache mit eigener Grammatik und Rechtschreibung, in der viele Elemente der alten slawischen Sprache erhalten geblieben sind. Kaschubisch-polnische Wörterbücher, Lehrbücher für den Unterricht sind entstanden, und dank des ins kaschubische übersetzten Evangeliums, hört man zunehmend in Kirchen die kaschubische Liturgie. Hartnäckigkeit zeichnet alle Kaschuben aus. Dank dieser Eigenschaft haben sie geschafft, nicht nur die Sprache, sondern auch die eigene Kultur und Bräuche zu bewahren. Vielleicht deshalb verachtet keiner in der Kaschubei die eigene Volkskultur, was woanders vorkommt. Die kaschubische Volkskultur ließ sich nicht in Freilichtmuseen und Museen einschließen, von der Populärkultur ausgerottet, sie dauert an abseits der großen Städte und erleben in den letzten Jahren eine Art Renaissance. Skulpturen, Necel-Keramik aus Chmielno, berühmte kaschubische Stickerei, Poesie, Musik, Tanz, Schnupftabakdosen aus Hörnern und Musikinstrumente - alles ist in den kaschubischen Hütten „chëcz“, auf Marktständen zu Ablassfeierlichkeiten, in Häusern Danziger Sammler. Kaschubische Seenplatte ist der schönste Ort, den Sie finden können. Atemberaubende Landschaften, Geräusche des folkloristischen Instruments „burczybas“, der Reiz kaschubischer Cafés, köstliche regionale Küche, bunte Kramläden und Jahrmärkte - bleiben lange im Gedächtnis der Touristen. Jemand hat einmal gesagt, "Kaschubei auf die Gesundheit!", und er hatte Recht, denn man kann hier fischen, Pilze sammeln, Pferdereiten, Ski-und Schlitten fahren. Das wichtigste ist, aktiv zu sein und sich zu bewegen. Die Region um Bytów, Chojnice, Kartuzy, Kościeżyna und Lębork ist ein Traumparadies für den unvergesslichen Urlaub. ln der Tat, es gibt nur wenige Orte, wo man so viel Pracht findet.

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